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Die Mitgliederzahlen der christlichen Kirchen schrumpfen. Doch das Christentum wird in Europa und den USA zunehmend auch zu einem Thema der Politik: Eine Renaissance des Kulturchristentums bahnt sich an. Es ist eine Suche nach Werten – ohne Glauben.
Wie man mitten in Europa mit dem Islam gut zusammenleben kann, hat einst das alte Österreich gezeigt. Wie es nicht geht, führt die EU vor. Um in den geistigen Auseinandersetzungen unserer Zeit zu bestehen, gilt es eines sich klarzumachen: Es sind nicht alle Religionen gleich viel wahr.
Dreckig. Laut. Viel zu groß. Alle, die sich konservativ nennen, hassen Berlin – so heißt es. Eben nicht, sage ich. Ich bin eine Hauptstadtpatriotin, und ja, ich fühle mich hier wohl.
Judith und ich kraxeln Schritt für Schritt und Höhenzentimeter für Höhenzentimeter diesen verfluchten Berg hinauf. Wie es uns gelingt, schier endlos weiterzugehen, ohne ins Rutschen zu geraten.
In der Corrigenda-Reihe über das Denken Josef Piepers gehen wir heute zurück zum antiken Philosophen Thales und der thrakischen Magd, die ihn wegen seiner vermeintlichen Weltfremdheit auslachte. Ist denn die Philosophie unpraktisch, soll sie nützlich sein?
Judith und ich sind Opfer höherer Gewalt geworden. Am Ende war das gar nicht so schlimm. „Alles hat seinen Sinn“ sagen die Großeltern.
In Köln sollen Spielplätze nicht mehr Spielplätze heißen, sondern „Spiel- und Aktionsflächen“. Wegen der Inklusion, der Vielfalt und so weiter. Das System des woken Nominalismus ist kaum noch aufzuhalten. Normal wird es erst wieder nach dem Rausch.
Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar. Und sie tut gut, denn sie schafft Nähe und Vertrauen. Trotzdem herrscht in Politik und Gesellschaft ein Klima der Lüge. Wir haben uns längst damit abgefunden, so als wäre nichts dabei. Zeit, das zu ändern.
Krupps „Villa Hügel“ in Essen: Judith und ich sind auf Besichtigungstour in der stillgelegten Herzkammer der deutschen Wirtschaft. Wer ganz leise ist, hört sie noch pochen.
Christen im Nahen Osten leben gefährlich. Die Bedrohungen sind vielfältig und gehen keineswegs nur vom Islam aus. Pfarrer Peter Fuchs von Christian Solidarity International berichtet über die aktuelle Situation – und sagt, was er sich von Christen hierzulande wünscht.
Gerade diejenigen, die in unserer Gesellschaft besonders auf Toleranz pochen, können durch ihre Forderungen eine Unterdrückung fremder Meinungen herbeiführen. Warum ist das so?
Früher wollten die Organisatoren von Musikfestivals Tickets verkaufen. Heute sollen sie ein Weltbild vermitteln. Wer will das schon?
Christen dürfen Gott voller Überzeugung „Vater“ nennen. Das unterscheidet das Christentum radikal von den anderen großen monotheistischen Religionen. In dieser Nähe und Vertrautheit liegt jedoch auch eine Verpflichtung.