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Die Mitgliederzahlen der christlichen Kirchen schrumpfen. Doch das Christentum wird in Europa und den USA zunehmend auch zu einem Thema der Politik: Eine Renaissance des Kulturchristentums bahnt sich an. Es ist eine Suche nach Werten – ohne Glauben.
Der „brave Mann“ von heute passt sich gefügig dem gängigen politischen Mainstream an. Das ist jedoch das Gegenteil echter Tugendhaftigkeit. Eine Richtigstellung
Jedes Jahr um die Zeit, wenn die Tage am längsten und die Nächte am kürzesten sind, erglühen die Tiroler Berge. Nicht im Abendrot, sondern vom Flammenschein. Was hat es mit dem Herz-Jesu-Fest und dem Feuerbrauch auf sich?
Seit mehr als einem halben Jahrtausend werden bei der Aachener Heiligtumsfahrt besondere Reliquien öffentlich gezeigt. Warum gerade sie ein wichtiges Zeichen in einer Zeit sind, die sich mit der Realität schwertut.
Der junge, überzeugte Christ Werner Ihmels tritt 1945 in eine von den Kommunisten gegründete Jugendorganisation ein. Christliche Jugendarbeit ist verboten. Ihmels merkt schnell, dass die propagierte „Überparteilichkeit“ ein Deckmäntelchen ist – Erinnerungen an den Nationalsozialismus werden wach.
Fällt in einer Diskussion der Begriff „Mittelalter“, dann meist im negativen Sinne. Dabei könnte gerade die heutige Debattenkultur viel vom mittelalterlichen Streitgespräch lernen.
Der Fußballer Felix Nmecha muss sich wegen seines christlichen Glaubens einer Gesinnungsprüfung unterziehen. Täuschen wir uns nicht: Christen sollten die Zeichen der Zeit endlich erkennen und entsprechend handeln. Ein Einwurf
Das Christentum in Europa ist in einer gewaltigen Krise. Vor allem Männer wenden sich vom christlichen Glauben ab. Das ist kein Mysterium, kein unerklärliches Phänomen. Es hat logische Gründe und kann mit logischen Schritten geändert werden. Ein Einwurf
Auf dem Eden-Fest rund um Gebetshausgründer Johannes Hartl wird Verbundenheit, Schönheit und Sinn zelebriert. Wissenschaftler, Künstler und Architekten sollen auf Podien und in Workshops Inspiration liefern. Gelingt das? Eine Reportage
Der Liberalismus ist der beste Erbteil der Antike. In dessen Zentrum steht eine klare Morallehre. Er entwirft keine neue Gesellschaft am Reißbrett, und seine spontane Ordnung nützt allen. Eine Replik
Spätestens als König Charles hinter einem hereingetragenen Paravent verschwand, um die heilige Ölung zu empfangen, war klar, dass jetzt die Demokratie und ihre Ermächtigungen für einen Moment ausgesetzt war. Reflexionen anlässlich einer Krönung
Das Unterfangen, durch rigorose Sprachregime Macht auszuüben, ist nicht neu. Schon im alten Griechenland gab es den Versuch, so die Gesellschaft zu formen. Kritiker von „Wokeness“ und „Political Correctness“ sollten jedoch eines beachten.
Das öffentlich-rechtliche Schweizer Radio und Fernsehen vermitteln kirchliche und religiöse Inhalte. Wie sie das tun, ist allerdings ein reines Ärgernis. Es geht nicht um Glauben, sondern um Politik.